Mikroformate als Einstieg ins semantische Web

1. November 2006

In der aktuellen Ausgabe der iX – und auch im Internet – findet sich ein sehr aufschlussreicher Artikel über Mikroformate. Darin erklärt Henning Behme anschaulich, wie sich XHTML-Seiten um Semantik ergänzen lassen.

Ich hab’s gleich mal ausprobiert und eine elektronische Visitenkarte in mein Impressum eingebettet. Wie man sieht, sieht man zunächst einmal nichts: Es scheint sich um eine gewöhnliche Webseite zu handeln. Auch der Quelltext der Seite ist valide.

Auf den zweiten Blick mit Hilfe eines geeigneten Clients offenbart sich jedoch der Mehrwert: Die in die Seite eingebetteten Informationen werden sichtbar. Da der Client nicht mehr nur die Informationen, sondern auch ihre Bedeutung auslesen kann, ist es ihm – wie hier in Form eines Links auf eine Karte und die Luftansicht meines Wohnorts – nun möglich, dem Anwender zusätzliche Funktionen zu bieten, die der Autor der Seite nicht extra vorsehen musste.

Auch im Bezug auf Suchmaschinen wäre ein mit Mikroformaten angereichertes Word Wide Web eine tolle Sache, da sich Suchanfragen präziser formulieren und besser einschränken ließen, was zu einer höheren Trefferqualität führen sollte. Hoffen wir, dass sich dieser Ansatz weiter durchsetzen kann.

Soziale Netze – persönliches Fazit

18. August 2006

Nachdem ich ich mein seit zwei Jahren bestehendes openBC Profil mittlerweile nicht mehr missen möchte und auch Last.fm schätzen gelernt habe, verfüge ich seit kurzem auch über einen Eintrag im gerade sehr modernen Studiverzeichnis.

Richtet sich openBC primär an Nutzer, die Geschäftskontakte knüpfen oder aufrecht erhalten möchten, eignet es sich auch hervorragend, [weiter…]

Konqueror und Netvibes

8. April 2006

Endlich! Seit ich Netvibes kenne und als personalisierte Startseite à la Googles Personalized Home schätzen gelernt habe, wünsche ich mir Unterstützung für den KDE-Webbrowser Konqueror.

Nachdem Netvibes Apples Safari, der sich im Wesentlichen mit Konqueror die Rendering-Engine KHTML teilt, bereits seit Februar 2006 unterstützt, habe nicht nur ich auf die Kompatibiltät mit einem der beliebtesten Linux-Browsern gewartet. Netvibes mit Konqueror – Screenshot vom Freitag, 7. April 2006Scheinbar ist keine Änderung an Netvibes für die neue Verträglichkeit verantwortlich, sondern das letzte KDE-Update – und damit auch Konqueror-Update – auf Version 3.5.2. Mit der unmittelbar vorangegangenen Version 3.5.1 weigerte sich Konqueror beharrlich, die eigentliche AJAX-Applikation auf der Netvibes-Seite zu laden.

Aber auch bei Netvibes selbst hat sich einiges getan: Features, die bislang nur auf der öffentlich zugänglichen Preview-Seite zu finden waren, darunter die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche auf Deutsch umzuschalten und mehrere Tabs zu nutzen, sind seit dem heutigen Samstag fester Bestandteil der offiziellen Netvibes-Version, genannt „anise“. Weitere neue Features finden sich in Teil 2 und 3 der Ankündigung, viel Spaß damit!

eBay und die Bewertungen gewerblicher Verkäufer

27. Februar 2006

Was muss ein guter Käufer leisten? Ich finde, er sollte höflich und fair sein; und am Besten auch dafür sorgen, dass der Verkäufer problemlos und zeitnah an sein Geld kommt.

Ist all das gegeben, darf man wohl auf dem Online-Marktplatz eBay eine positive Bewertung erwarten.

Wie kommt es dann bloß, dass vorallem gewerbliche Verkäufer scheinbar grundsätzlich erst abwarten, wie sie bewertet werden?

So geschehen zum Beispiel letzte Woche, als ich für meine Schwester eine Digitalkamera und eine passende SD-Speicherkarte bei zwei verschiedenen Händlern erstanden habe. In beiden Fällen hatten sie ihr Geld ein bis zwei Tage nach dem Kauf, da ich es selbstverständlich sofort überwiesen habe. Da ich darüber hinaus höflich war, bin ich der Meinung, ich hätte meine Pflicht als Käufer erfüllt. Dennoch scheint es sich bei den Verkäufern eingebürgert zu haben, mit der abzugebenden Bewertung abzuwarten – wahrscheinlich um sich ein gewisses Drohpotenzial zu sichern und vom Käufer gegebenenfalls eine positive Bewertung ihrer selbst erpressen zu können. Immerhin wirkt sich eine einzelne negative Bewertung beim privaten Gelgenheits-eBayer gleich deutlich stärker aus als bei Powersellern, die täglich dutzende Artikel anbieten.

Ich denke, hier wäre der Betreiber eBay gefragt, dem einen Riegel vorzuschieben.

https://wordpress [Update]

26. Februar 2006

Nachdem ich gestern – offensichtlich erfolgreich – WordPress eingerichtet habe, liegt es nahe, ab und an auch mal etwas zu schreiben. Das Schöne am Internet ist ja, dass man fast überall darauf zugreifen kann. Weniger schön ist dagegen, dass das bei Weitem nicht überall sicher ist. Da kommt schnell der Wunsch nach SSL-verschlüsselter Kommunikation auf – zumindest für das Administrationsmenü inklusive Login zu eben diesem.

Leider ist dies mit WordPress nicht so ohne Weiteres möglich: Die Software nutzt absolute Links, sodass es mit einem simplen https:// vor der Login-Adresse nicht getan ist.

Abhilfe schafft hier das Plugin wp-admin-ssl, nach dessen Installation alle Inhalte weiterhin unverschlüsselt zugänglich sind, administrative Zugriffe dagegen auf eine gesicherte Verbindung umgeleitet werden.

Update:

Niemals sollte man anschließend das Feld WordPress-Adresse (URL) auf einen Wert, der zu einer ungesicherten Seite führt (also mit http:// beginnt) eintragen. Zumindest ich konnte im Anlschluss die Administrationsumgebung erst wieder betreten, nachdem die ich die Datei wp-content/plugins/wp-admin-ssl.php gelöscht oder umbenannt habe.

Des Weiteren habe ich bemerkt, dass einige Daten im Header des Blogs, z.B. das Stylesheet, via SSL geladen werden. Möchte man dies verhindern, muss man in der Datei wp-includes/template-functions-general.php die Funktion get_bloginfo dahingend ändern, dass sie in den Case-Zweigen "wpurl", "pingback_url", "stylesheet_url" und "stylesheet_directory" in der Rückgabe die Zeichenkette "https://" durch "http://" ersetzt. Gleiches gilt für die Rückgabe der Funktion get_trackback_url in der Datei wp-includes/comment-functions.php. Umgekert sollte in der Datei wp-admin/post.php etwa ab Zeile 84 in der Rückgabe der Funktion wp_specialchars "http://" durch "https://" ersetzt werden, um weiterhin während des Schreibens eines Beitrags dessen Vorschau anzeiget zu bekommen.

Diese Informationen beziehen sich auf das von mir genutzte Standard-Theme, bei den Headern anderer Themes sind einige Details sicher anders, im Großen und Ganzen sollte es aber ähnlich aussehen.

Ich gehe davon aus, dass sich das auch eleganter bewerkstelligen ließe, aber es ist Sonntag Abend und ich habe gerade wirklich nicht die Nerven, mich in mir unbekannten Programmcode zu vertiefen.

NZZ RSS Feed offline – gewollt? [Update]

26. Februar 2006

Meine personalisierte Startseite zeigt heute keine Schlagzeilen der Neuen Züricher Zeitung an. Per Browser kann man die XML-Datei dagegen abrufen. Obwohl ich es nicht erwarte, hoffe ich, dass es sich dabei nur um ein temporäres Problem handelt. Dagegen spricht allerdings, dass auch der RSS Reader von Googles personalisierter Startseite schon seit geraumer Zeit keine Feeds der NZZ anzeigt, obwohl diese augenscheinlich online sind.

Nachdem sich die NZZ lange gegen RSS gewehrt hatte, gingen zum Januar 2006 doch noch Feeds in acht Kategorien online.

Update:

Mittlerweilse funktioniert die Anzeige wieder, schön.

Noch ein Hello World Eintrag…

25. Februar 2006

…diesmal aber ein echter.

Nachdem es ja nun bereits unendlich viele nicht lesenswerte Blogs gibt, wollte ich das auch einmal ausprobieren – vorallem auch die Software WordPress. Irgendwas muss ja dran sein. Aber natürlich habe auch ich nichts zu berichten.

Eben haben wir im Kino Lord of War gesehen, war recht sehenswert. Da ich nicht vorhabe, das Rad neu zu erfinden, sei hier zum Beispiel auf Filmstarts.de verwiesen. Das gegenwärtige Rating von 7,4 im Durchschnitt geht meiner Meinung nach voll in Ordnung.

So, bin mal gespannt, wie sich der Eintrag jetzt so macht, evtl. führe ich das ja mal fort, sobald sich etwas lesenswertes ereignet.

– Silas

Hallo Welt!

25. Februar 2006

Willkommen zur deutschen WordPress Version. Dies hier ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um Spam zu vermeiden, gehe doch gleich mal in den Pluginbereich und aktiviere die entsprechenden Plugins. So, und nun genug geschwafelt - jetzt nichts wie ran ans bloggen!